DOKO Workshop Annweiler Pfingsten 2026
von Ulrich Henseler
So, und hier mein Bericht von diesem Workshop.
Wo fange ich am besten an, logisch, am Anfang.
Sechseinhalb Stunden Fahrt, Stau inbegriffen. Heiß, das, die Temperatur, ein wunderschöner Tag, mit
viel Sonne. Nur, was nutzt es wenn du? Genau es nutzt nichts, denn, Annweiler in Rheinland Pfalz
wartet auf dich, und, das warten, also mein warten, auf den DOKO Workshop hat sich gelohnt. Wenn
ich mal so den Vergleich anstellen soll, das Maritim Hotel in Köln, schon ein, sagen wir mal
Luxushotel. Im Gegensatz dazu, das Turnerjugendheim hier in Annweiler, ich würde Annweiler klar
bevorzugen. Auf einem Hügel, im Wald, der Ausblick, zum Beispiel auf die Burg Trifels. Angeblich
gastierte König Richard Löwenherz in Annweiler, auf der Burg Trifels. Wenn also für King Richard
Annweiler der richtige Ort ist. Dafür, für die Auswahl der Lokation schon mal
der erste Stern den Verantwortlichen. Die Zimmer, ich gebe zu, bis dato, noch nie eine
Jugendherberge, die Erwartung, ein Schlafsaal, eine, vorsichtig ausgedrückt, eine grauenhafte
Vorstellung. Dann die Überraschung, ein Vierbettzimmer, mit, meiner Person und einem zweiten
Gast belegt. Auch das gemeinsame Bad, eh, nein, kein Rudelbaden, ein Raum, ich weiß nicht, acht
oder vielleicht zehn Duschköpfe nebeneinander, so meine, mein Kopfkino, löste sich im Nirvana der
negativen Gedanken auf. Ein Bad auf dem Zimmer. Wow. Und dazu noch ein, ein wirklich super
netter, freundlicher und lustiger Mann, als Teiler, der, der das Zimmer mit mir geteilt hat. Er erzählte
mir übrigens, der arme Kerl, er wohnt, ich sag jetzt nicht wo, wahrscheinlich, ich kenne den Ort nur,
den Namen schon mal gehört, schön, aber. Doppelkopf, keine Chance. Der arme Kerl muss jedes
Mal, er möchte gern spielen, zwei Stunden. Zwei Stunden Fahrt um, vielleicht, wenn es gut läuft,
fünf Stunden spielen, um anschließend, die Staus haben sich, hoffentlich aufgelöst, noch mal
anderthalb Stunden Fahrt. So ist das halt wenn man, also ich wohne in der „Weltstadt Halberstadt“
und „gehe“ freitags zehn Minuten zum Spiel. Gut, manchmal auch dreißig Minuten, wir haben zwei
Spielorte, und, um den Luxus auf die Spitze zu treiben auch noch einen dritten, der aber, ein Auto ist
notwendig, zwanzig Minuten Fahrt, das, wieder mein Glück, einer meiner Vereinskollegen oder
Kolleginnen nimmt mich mit. Und für alle Skeptiker, ich werde auch wohlbehalten wieder zu Hause
abgeliefert.
Burg Tifels
Das Begrüßungskomitee
Die mangelnde Bildqualität möge mir verziehen sein, ich bin einfach nicht fotogen, eh, ja. Aber
trotzdem, wie ihr sehen könnt, ein Strahlen! Mit diesem Lächeln empfangen zu werden! Was soll da
noch schiefgehen. Der erste Eindruck, ein wesentlicher, ein ganz wichtiger, die Animation ins
Positive, das Gefühl, perfekt. Ach ja, wie unhöflich von mir, das sind natürlich Sandy, Katja und Erik.
Erik, nicht zu verwechseln mit dem Kölner Erik. Mein Erik, Halberstadt, Vereinskollege und
Transporteur von, eh, meiner Person und noch zwei netten Mädels, der Tina und der Suse.
Ja und dann, nach, Begrüßung, Zimmer belegt, Abendessen! Und da komme ich gleich auch zu
meinem ersten Kritikpunkt! Nein, Scherz, eigentlich nur eine Anregung die sich nicht auf dieses
Abendessen sondern auf die, wie soll ich sie nennen, unhöflich „mästen“. Also bei allem Spaß, meiner
Ansicht nach, ich habe ähnliche Kommentare zur Kenntnis genommen, ihr habt es wirklich gut mit
uns gemeint! Aber, sind drei so üppige Mahlzeiten am Tag wirklich notwendig? Bitte, das soll
lediglich eine Anregung sein darüber nach zu denken. Letztendlich, der Spaß kostet auch Geld. Ein
weiterer Punkt, ich weiß ihr meint das wirklich gut, das Verwöhnprogramm, und, ich als Süßigkeiten,
nicht Intoleranz, ich kann einfach nicht widerstehen, hier ein Stückchen Schokolade, dort ein
Plätzchen, oder darf es noch ein Schoko Kuss sein? Ich war überfordert, von, dazu noch Chips und
Salzstangen und, und, und. Ist ein Sponsor des Workshops eventuell? Ich nenne jetzt keinen
Hersteller, also keine Schleichwerbung. Wie gesagt, auch nur eine Anregung, ein bisschen weniger ist
etwas mehr! Dazu noch auch eine kleine Beobachtung, für manche Menschen ist mehr immer noch
zu wenig, oder, sie haben keinen Anstand, sind völlig Scham frei, und, gierig. Auf dem Tisch, mit den
vielen Verlockungen, stehen drei oder vier Tüten Chips. Der normale Vorgang, jeder, der will, nimmt
sich einige Chips aus der Tüte. Isst diese Chips, hat Appetit, auf mehr, nimmt sich noch welche,
warum nicht. Eine Frau aber, nein, nein, nein, sie nimmt nicht einen Chip, nicht zwei, ich kann jetzt
bis einhundert zählen. Das Ergebnis, sie nimmt die ganze Tüte, reißt sie auf, stopft sich einen Chip
nach dem anderen in den Mund. Was soll ich sagen, sie, gibt die Tüte nicht mehr aus der Hand, sie
frisst die Tüte leer!
Und dann, natürlich, alle, das scharren mit den Hufen nicht mehr zu überhören, das freie Spiel.
Manche bis, Mitternacht, vorbei, der Sonnenaufgang naht, so wurde mir erzählt. So ist das wenn, das
Fieber, Doppelkopf, muss ausgespielt werden.
Am nächsten morgen dann, das Modul,Technik.
Also ich habe die, Technik, ausgesucht gewählt. Warum, ich weiß nicht, weil, vielleicht. Vier Module,
Technik Nummer, logisch die 1. Wobei, Technik? Lerne ich, und natürlich die anderen, wie ich die
Karten, also, rechts, die Hand, die rechte, oder doch lieber links? Das ist natürlich Blödsinn,
abgesehen davon, spielte eh keine Rolle, denn? Die Damen und Herren der Schöpfung, jene, die
diesen Workshop geplant haben, sie waren die Götter der Module. „Du kommst in Technik, und du
kommst in Solo!“, und schon fiel der Hammer, wie am Richtertisch, das Urteil ist gefällt! Diese
Denkweise, viel zu einfach, also meine. Sandy und Wallu, die ehemalige Präsidentin und der aktuelle
Präsident, zwei unglaublich nette und charmante, Menschen natürlich, wobei, der Wallu, der absolut
urtypische, nein nicht Präsident, Kohlenpottmann. Ruhig, entspannt, immer gute Laune, immer, man
fühlte sich immer irgendwie umarmt, symbolisch natürlich, keine Anzüglichkeiten bitteschön. Spaß
beiseite, aber ich, ebenfalls, zumindest gebürtig, Kohlenpott, Recklinghausen, eh, genau. Wie
verlasse ich die Schleimspur jetzt wieder? Genau, die Zuweisung der Module, die, der einfache Weg.
Frei nach Wünsche sind frei, ach nein, wünsch dir was, so hieß, nein heißt, sie heißt immer noch so,
die Show mit Dietmar Schönherr und Vivi Bach. Für die Jüngeren, die sich jetzt die Frage stellen
….., wofür habt ihr die KI, fragt die! Wünsche waren also frei, hatten aber, nicht wirklich, also. Wie
gesagt, nicht der einfache Weg, Spielstärke! Sandy, Wallu und das Team haben sich in die mühevolle
Arbeit gestürzt die Stärke, na gut auch die Schwächen, jedes einzelnen Teilnehmers, Teilnehmerin, zu
eruieren. Wie kann man sich das vorstellen? Ein Kartenspiel, ein Block, ein Kugelschreiber, und
schon geht sie los, nicht die wilde Fahrt, die Suche nach, genau, Stärken und Schwächen. Also,
einundfünfzig Teilnehmer und Teilnehmerrinnen. Wie viele Partien? Gar keine! Sorry für den kleinen
Scherz aber, ein Telefon, ok den Bleistift und ein Blatt Papier, wenn nicht sofort in ein Laptop
verewigt, ein kurzes Gespräch, mit, Vereinskollegen, Präsidenten und so weiter und so fort, und
schon, die Spielstärke, erfragt „Du bist in!“, Technik. Ich gebe zu, Spekulation, von mir, die
Herangehensweise, wobei, die Einteilung nach Spielstärke, eine bestätigte Begründung für die
Einteilung, Technik.
Beginn. Ein Mann steht vor dem Bildschirm. Die Rückansicht, „Oh, Gildo Horn ist auch dabei!“,
habe ich gedacht, dann drehte er sich um. „Oh, doch nicht, schade!“ Und dann, der, vielleicht Gildos
Sohn? Nein, der Terry, setzte sich auf einen Stuhl, und? Er wartet. Ich habe ihn angeschaut und,
„Warten ist also angesagt!“, er lächelte. In früheren Seminaren, damals, ich glaube der Begriff
Workshop, keine Ahnung, auf jeden Fall, immer wieder die gleiche Szene, der, die, Dozentin, steht
da, meistens, Terry saß, und wartet. Einmal habe ich es erlebt, ein Dozent, ein Mensch, der
Geduldsfaden scheinbar, kurz, er brüllte, „Ruhe!“, der arme Kerl. Gegen die Gesprächsrunde von
sechzehn „Teilnehmern“ musst du erst einmal, die Hoheit der Lautstärke gewinnen. Wobei, irgendwie
verstanden habe ich das nie, nicht den Brüller, ein absolutes NO GO. Die Unterhaltungszeremonie
am Anfang dieser Veranstaltung. Tratsch und Klatsch, Pausen, jede Menge, warum dann, jetzt, beim
Beginn? Aber egal, wenn ich jetzt, das Modul zu erklären, macht wenig Sinn, waren ja alle dabei,
hoffe, glaube ich, wenn nicht vielleicht müde, geschlafen, neeeein, alle waren aufmerksam, nach dem
„Tratsch“. Trotzdem möchte ich zwei Dinge herausstellen, die, einfach genial. Erst der Vortrag, nicht
überdehnt, verständlich präsentiert und dann, im Spiel mit vor gepacktem Rack, vier Schüler, ein
Trainer. Die Situationen aus dem Vortrag nachgespielt, und so. Der Trainer sieht ganz genau, gehörst
du zu den, müde oder ausgeruht und Aufmerksam. Ein tolles
System! Der zweite Punkt, am letzten Tag, Dodge! Wieder, jeder Tisch vier Spieler, Schüler,
vierzehn vorgesteckte Racks, ja, nacheinander gespielt, ein Trainer dabei. Und dann, anschließend,
Die Trainer spielen genau diese Racks nach, und wir Schüler stellten uns hinter die von uns gespielte
Position, Platz eins zwei drei oder vier, und, diese Trainer kannten die Racks nicht. So konnten wir
die unterschiedliche Spielweise beobachten. Was spielen die Profis, und was haben wir gespielt?
Auch wieder, für mich, ein super System Wissen zu vermitteln. Insgesamt zu dem Modul, mein
Kommentar, viel Wissen, uns wurde insgesamt etwa eine 25% Quote, ich will nicht sagen
versprochen, aber, die sollten wir uns merken, können, abspeichern in unseren grauen Zellen. Na ja,
eh, ich für mich, also ich muss das Modul nacharbeiten, zu Hause, wobei. Erster Halberstädter
Doppelkopfverein, und einziger in Sachsen Anhalt, Motto, wir halten zusammen. Schon genannter
Erik, offerierte mir sofort, Hilfe, auch von anderen Mitgliedern an, das Gelernte in tatsächliches
Wissen umzuwandeln. Ich hoffe alle anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben ebenso, na,
einen guten Verein. Dabei, muss ich allerdings, ich tue mich ein bisschen schwer damit. Der
Workshop insgesamt war wirklich super, aber. Wenn doch dieses verfluchte Aber. Ok, es kann,
manchmal auch ein wenn sein. Mein Aber, der Umgangston, die Art und Weise, bei manchen,
wenigen, die ich. Ich verstehe sie einfach nicht. Am zweiten Abend, ein Turnier, vom Team
vorbestimmte Tische, also die Zusammensetzung. Im nach hinein nochmal vielen Dank auch, für
diesen Tisch? Also, neben mir ein junger Mann, am Tag vorher kurz kennengelernt, „man nennt mich
Jesus.“ Na ja, mein Gedanke, Jesus, schmal, ja, nicht sehr groß, weiß ich nicht, lange, dünne, Haare,
ja, aber, Jesus? Dieser „Jesus für Arme“, mein Tischnachbar. Und dann, des Schauspiels erster Akt.
Bei jedem zweiten Stich. Jesus spielt den sterbenden Schwan! Ihr kennt das! Diese Geste, der Kopf
leicht nach links geneigt, die Augen, verdreht, dazu beide Hände, fünf Finger gut sichtbar,
abgespreizt, über den Schultern in den Himmel gestreckt, mit dem, das Geräusch, aaaah, das Leiden
Christi. Nach einer gefühlten Stunde, irgendwann hat auch, der Geduldige verliert die Geduld, den
Willen, die Form wahren, die Höflichkeit, und interveniert. „Aaaaah“, verstärkt mit der, Gestik, aber,
noch garniert mit, „Aaaah, ich spiele hier nur unter Feinden!“ „Es reicht, jetzt ist genug. Kritik, ok,
aber so, dass hat jetzt ein Ende!“ Wenn ich jetzt ein, egal was ich erwartet habe, der Kommentar, er
blieb mir nicht erspart. Aber, nicht von Jesus, mir gegenüber, die einzige Frau am Tisch, „Das musst
du nicht so eng sehen. Als ich im Verein angefangen habe, was glaubst du was ich mir da anhören
musste, bei dem ersten kleinen Fehler. Du dumme Sau!“ Also ich bin kein, nicht wirklich
kommunikativ, so typisch rheinisch eben, eher norddeutsch. Wie soll ich sagen scheu. Wenn ich aber
mal, quasi losgelassen werde, dann, man kann ihn stoppen, meinen Redefluss. In diesem Fall, ich war
sprachlos, während meine Gedanken wie eine Murmel durch den Kopf rasten. „Ich würde sofort
aufstehen! Ein absolutes NO GO!“ Das habe ich gedacht, aber nicht ausgesprochen. Wir spielten den
Zettel zu Ende, wobei, der vierte Mann, machte einen sympathischen Eindruck, aber, irgendwie
gelangweilt. Vielleicht genervt? Auf jeden Fall, der letzte Stich gespielt, er stand sofort auf, nicht
abwarten, das Endergebnis, kein Gruß, der Höflichkeit entsprechend. Am nächsten Abend, der
gleiche Spieler. Na ja, schauen wir mal, dachte ich, und. Um die Stimmung, mein Redefluss kam zur
Geltung, Scherze, Spaß, eingestreut, und siehe da, er lächelte, wurde langsam munter. Was soll ich
sagen, das war eine schöne Runde an diesem Abend, zumal, die beiden Spieler, mein Zimmergenosse
und der Martin. Wir hatten Spaß. Ein weiteres Spiel, das kleine Turnier, verdient, die Bezeichnung
Symbolcharakter. Zwei Profispielerinnen am Tisch, dazu eine, „Ich beherrsche keine Konventionen!“,
nette Frau, ja, und ich. Eine Profispielerin, Suse, auch im Trainerteam, bemühte, sie sorgte für
Harmonie am Tisch, im Gegensatz. Die zweite Lady, Platz vier, schreibt. Die letzte Karte, noch in
der Luft, nicht den Tisch berührt, sie schreibt schon. Sie zählt mit, kennt jeden Stich, und, moniert
auch Fehler. Und, schüchtert ein. Ein alter Trick aus dem Sport, du demonstriert deine Stärke, deine
Überlegenheit, und der Gegner? Dann das letzte Spiel, ein Vorgeführter. Sie muss spielen. Ich, ein
gutes Blatt dagegen, „Kontra.“ Sie überlegt, ihre Punkte, bisher, nicht überragend, gibt Re. Suse
zählt, und sagt, den Satz, die Entscheidung, „Wir haben gewonnen!“ „Strike!“, die Faust nach oben
gestreckt, mein Kommentar. Sie, beleidigt, „Das kann man auch leiser sagen!“, mit einer, die
Lippenstellung, eine Schnute. Doch dann, sie zählt nochmal. Ihre Augen glänzen, „Ich habe doch
gewonnen!“, und dann, „Strike!“, die Revanche. Ein High Five, ein Lächeln, hat die Situation dann
geklärt. Und damit komme ich auch zum Schluss meiner Revue durch den Workshop, mit einem
kleinen Resümee, Doppelkopf ist ein wunderschönes Spiel, und so ein Workshop macht das Spiel für
viele auch noch schöner. Und trotzdem. Wenn dieses Spiel die Konventionen außer acht lässt, nicht
die Konventionen vom Verband, das Spiel. Das menschliche Miteinander, der Respekt. Auch der
Respekt der jüngeren Menschen gegenüber den Älteren, den ich als älterer auch erwarte, denn ich
bemühe mich immer auch den Jüngeren den gebührenden Respekt entgegen zu bringen. Insgesamt zu
diesem Respekt gehört auch der Umgangston und eine Rücksichtnahme. Ein „Du dumme Sau!“,
oder ähnliches ist dabei niemals und in keinster Weise zu akzeptieren. Ich bin am Anfang in meinem
Verein auch, insbesondere von unserem stärksten Spieler mit meinem Fehlern konfrontiert worden.
Hat mich das genervt. Ja logisch, ich bin ja schließlich eine Mimose. Aber, er hat nie ein böses Wort,
nie eine abwertende Geste. Er wollte mir immer nur helfen, und ich, war eingeschüchtert. Jedes Mal,
an seinem Tisch, „hoffentlich mache ich keinen Fehler!“, nicht aus Angst vor ihm.Ihn zu enttäuschen,
meine Angst! Nach einiger Zeit, mein Spiel, etwas besser, eine Erkenntnis. „Aus Fehlern kann ich nur
lernen, also spiele gefälligst, ohne Angst Fehler zu machen!“ Was soll ich sagen. Ich habe zwei
Turniere gewonnen, gegen ihn. Aber nicht, ich bin jetzt der Superspieler. Nein, die Kartengöttin war
meine Geliebte, an diesen Tagen, während er, der Kartenteufel hat seine Blätter gemischt. Er ist
immer noch ein Meilenstein vor mir, an dem ich mich orientieren kann, und das wird auch noch eine
ganze Weile so bleiben.
Und jetzt kommt noch eine allerletzte Weisheit, die ist nicht von mir, gebe ich aber gerne weiter. „Ein
guter Spieler der mit einem guten Spieler zusammen gewinnt, ist ein guter Spieler. Ein guter Spieler
der aber mit einem schwächeren Spieler gewinnt, das ist der sehr gute Spieler. Den schwächeren
Spieler zu lesen, ihn zu unterstützen, ihm den Weg zum Sieg zu zeigen, das ist die größere Kunst!“
Mit nochmal meinen allerherzlichsten Dank für die Einladung, die Unterstützung und diesen schönen
und gelungenen Workshop
Uli Henseler